Inflation, die schleichende Gefahr: Ein Haus zur Altersvorsorge kaufen oder bauen
| 14. Juli 2010 | Deutschland, Hauskauf.de, Tipps & Wissen, Wirtschaft & Finanzen |
Mehr Nutzen durch mehr Rente ansparen oder das Eigenheim abzahlen?
Allgemein stellt sich jedem die Frage, wie er eine vernünftige Altersvorsorge und Absicherung seines Vermögens auf lange Sicht erreichen kann. Bekannt ist, dass die alleinige Altersvorsorge durch Renteneinzahlungen nicht mehr dazu geeignet ist den gewohnten Lebensstandard auch im Rentenalter zu erhalten. Die Riester-Rente und der Rat für mehr Eigeninitiative bei der Altersvorsorge wurde allgemeiner Standard. Finanzberater haben seither einen höheren Stellenwert, denn nun ist die Absicherung im Alter ein Thema geworden was jedermann angeht.
Wer weiß bei der Vielfalt des Angebotes noch wie er sein Geld vernünftig und sicher anlegen kann? Wer weiß schon welchen Einfluss die Inflation auf heutige Geldanlagen hat und wer kann abschätzen, wie sich die Inflation entwickeln wird?
So kompliziert, wie es einem bezogen auf die allgemein wirtschaftliche Lage und die verschiedensten Geld-Anlagemöglichkeiten vorkommt, ist es zum Glück gar nicht.
Die Variable „Inflation“ wird hier zur Konstanten mit der man sich bei einem geschickten Immobilienerwerb auf jeden Fall auf der sicheren Seite befindet. Für selbstgenutzte Immobilien rechnen sich die Faktoren ‘erhöhte Lebensqualität‘ und ‘erhöhtes Sicherheitsgefühl‘ sowieso als stärkstes Plus. Außerdem bieten immer mehr Kreditgeber die Wahl eines variablen Tilgungssatzes an, der einem erlaubt, die Tilgungsraten während der Zinsbindungsfrist, zwei bis drei Mal zu verändern. Eine optimale Abzahlungsanpassung für wechselnde privatwirtschaftliche Verhältnisse wird möglich und ein Unsicherheitsfaktor für langjährige Hypothekenverpflichtungen wird damit eliminiert.
Wie profitiert man nun als Immobilien- Investor an der Inflation? Die Inflation betrug in den letzten 50 Jahren im Schnitt rund 2,5 Prozent. Wenn ich also heute 50.000 Euro zu 2 Prozent Zinsen bei der Bank anlege, verliere ich pro Jahr 0,5 Prozent an Kaufkraft. Meine bei der Bank angelegten 50.000,- Euro wären in 20 Jahren auf 74.297,37 Euro angewachsen und hätten mir einen Zinsertrag von 24.297,37 Euro erwirtschaftet. Geht man davon aus, dass in 20 Jahren mein Bargeld von 74.297,37 Euro durch die Inflationsrate von 2,5 Prozent einen Wertverlust von 28.955,84 Euro erfährt, dann bleibt eine Kaufkraft von 45.341,53 Euro übrig. Wenn ich jedoch eine Immobilie für 200.000 Euro erwerbe und meine 50.000 Euro Kapital dort einzahle, dann habe ich schon bei einer geringen Inflationsrate von 2 Prozent einen Wertzuwachs von 97.000 Euro in 20 Jahren. Bei einer angenommenen Durchschnitts- Inflationsrate von 2,5 Prozent wäre es schon ein Wertzuwachs von 127.723,29 Euro.
Ein wichtiger Faktor ist die Tatsache, dass Mieten und Kaufpreise ständig ansteigen und Immobilien im Allgemeinen nicht den gleichen Wertverlust erfahren wie Bargeld. Laut einer Langfrist-Studie von BulwienGesa stiegen die Mieten und Kaufpreise seit 1975, vor allem in Westdeutschland, stärker als die Inflation. Allgemein sind die Preise für Wohnimmobilien seit 1975 um 3,1 Prozent gestiegen, in besseren Lagen sogar noch mehr.
Doch nun noch einmal zu einem konkreten Beispiel weiter zu Readers Edition “Inflation, die schleichende Gefahr”
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Autor: M. H. Hermann Abos: News-Feed | Kommentar-Feed |




